SEHENSWERTES

Naumburg (Saale) ist eine der schönsten und historisch wertvollsten Städte Mitteldeutschlands. Sie erleben eine fast vollständig erhaltene Altstadt mit ihren prächtigen Bürgerhäusern, dem berühmten Naumburger Dom, beeindruckenden Kirchen und vielen historischen Denkmalen und Sehenswürdigkeiten.

Naumburger Dom


Der heute evangelische Naumburger Dom St. Peter und Paul in Naumburg (Saale) ist die ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg und stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Er gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt und ist eine Station an der Straße der Romanik. Der berühmte Westchor des Domes entstand nach der Mitte des 13. Jahrhunderts und ist mit dem West-Lettner und den Stifterfiguren aus der Werkstatt des Naumburger Meisters eines der wichtigsten Bauwerke der Frühgotik.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Stadtkirche St. Wenzel mit der weltberühmten barocken Hildebrandt-Orgel (1746)


"... und wer diese Orgel gesehen und gehöret, der ist niemals ohne Bewunderung davon hinweggegangen."
(Johann Christoph Altnickol 1753- erster Organist und Schwiegersohn von J.-S. Bach))

Die Hildebrandt-Orgel zu St. Wenzel gehört wohl zu den bedeutendsten Orgelbauten der Spätbarock-Epoche.
Sie wurde erbaut von keinem anderen als Zacharias Hildebrandt und abgenommen durch Johann Sebastian Bach und Gottfried Silbermann.

Besonders empfehlenswert sind die „Orgel punkt 12“-Konzerte; 30 Minuten Spitzenklang durch Wenzel-Organisten David Franke, Florian Zschucke und Gäste. Erleb- und Hörbar vom 01. Mai - 31.10.2017. – immer Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 12 Uhr in der Stadtkirche St. Wenzel.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Naumburger Markt und historische Altstadt


Der Naumburger Marktplatz, als Mittelpunkt der Altstadt, zählt zu den schönsten der Renaissance Zeit in Deutschland. Umsäumt von herrschaftlichen Handelshäusern, die vom einstigen Reichtum der Stadt durch Handel mit verschiedenen Waren der letzten Jahrhunderte zeugen. Liebevoll restauriert, befinden sich dort neben dem Schlösschen mit Tourismus-Information, das Amtsgericht, schöne Cafés, Kneipen und das Naumburger Rathaus (erbaut von 1517 bis 1528). Dieses geschichtsträchtige Gebäude beherbergt heute, neben der Stadtverwaltung und den Ratskellersälen, ein Brauhaus im Ratskeller. Dort gibt es selbst gebrautes Naumburger Bier, besonders zu empfehlen ist das Kirschbier. Die Naumburger Altstadt wurde ursprünglich von einer Stadtbefestigungsanlage mit insgesamt fünf Stadttoren umsäumt. Heute kann man die Stadtmauer zum Teil noch in Ihrer Ursprünglichkeit erleben und das einzig noch erhaltene Stadttor „Marientor“ bewundern.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Stadttor „Marientor“ (1446)


Das „Marientor“ ist das einzig noch erhaltene von ehemals fünf Stadttoren. Es wurde als doppeltor- und zwingerartige Anlage erbaut. Heute kann man das Gebäude ersteigen, den Innenhof bewundern und in der Vergangenheit schwelgen. Im Sommer bietet der Hof des Marientors eine tolle Kulisse für Theater- und Musikveranstaltungen.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Freyburg „Herzoglicher Weinberg“ (1774)


Dieser Weinberg mit seinem Weinberghaus veranschaulicht die für die Region charakteristischen terrassenförmig angelegten Rebanlagen aus Kalk- bzw. Naturstein. Ausgebaut wurde es durch den kursächsischen Steuereinnehmer Carl Gottlieb Barthel im Jahre 1774. Heute gibt es dort Schauflächen der 17 Hauptrebsorten der Region zu betrachten. Auf 7400 m² bewirtschafteter Rebfläche werden Weißburgunder, Silvaner und eine kleine Menge blauer Spätburgunder angebaut.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Kurstadt Bad Kösen mit Gradierwerk


Mit einer Länge von 325 m gehört das Gradierwerk von Bad Kösen zu den größten seiner Art in Deutschland. Oberhalb des Kurparks können die Besucher am Gradierwerk frische Sole-Luft einatmen, besonders gut für Asthmatiker und Pollenallergiker geeignet. Der Kurort Bad Kösen mit seinen Kuranlagen ist ein idealer Ausgangsort für kurze und lange Spaziergänge. Dort lädt das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Café „Schoppe“ mit eigener Konditorei zur Einkehr ein.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Kurstadt Bad Kösen mit der Rudelsburg


85 m über dem Saaleufer thront die Rudelsburg (Höhenburg) auf einem felsartigen Bergrücken aus Muschelkalk. Angelegt wurde die Burg als Sicherung der Handelswege der Via Regia im Hochmittelalter. Die Via Regia führte unterhalb der Rudelsburg über die damals angelegte Saalebrücke. Erste Erwähnung fand die Burg im Jahr 1171.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Großjenaer und Naumburger Blütengrund


Dort wo die Unstrut in die Saale mündet befindet sich das Naherholungsgebiet „Naumburger Blütengrund“. Neben gut ausgebauten Radwegen, gibt es dort den Max-Klinger-Weinberg mit der Max-Klinger-Gedächtnisstätte, einen Kanu- Bootsverleih, Campingplatz und Ausflugslokale.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

„Arche Nebra“ – Mittelbergplateau – Fundort der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra


Dieses Besucherzentrum der „Arche Nebra“ ist ein Muss für jede/n Besucher/in unserer Region. In ihrer unmittelbaren Nähe befindet sich das Mittelbergplateau, einstiger Fundort der Himmelsscheibe von Nebra, gut sichtbar am großen Panoramafenster. Neben dem Planetarium und einer Dauerausstellung zur Himmelsscheibe gibt es regelmäßig Sonderausstellungen.

©Stadt Naumburg-Kultur und Tourismus

Naumburger Straßenbahn


Mit einer Streckenlänge von nur 2,5 Kilometer ist sie kleinster Betrieb Deutschlands. Ursprünglich galt die Naumburger Straßenbahn als einzige Ringbahn in Europa –, leider wurde ihr Betrieb 1991 eingestellt. Es ist vielmehr dem unermüdlichen Engagement und Enthusiasmus der Naumburger-Straßenbahn-Freunde zu verdanken, dass dieses Kleinod seit 2007 täglich im regulären Linienbetrieb wieder auf einer Teilstrecke verkehrt. Ein Naumburger Original - eine Mitfahrt während Ihres Aufenthalts ist ein unbedingtes Muss!